Luxemburg 2005

DMGV auf Tour
18.-21.08.2005

Die 17. Auslandsreise seit 1963 führte den Chor im August ins Grossherzogtum Luxemburg mit Abstecher ins nahegelegene Frankreich. Geplant wurde die Busreise vom ersten Vorsitzenden Walter Rohrberg mit Unterstützung von CCO-Tours und durchgeführt mit der Fa. Stroffregen, Kirchlengern und ihren lobenswerten Mitarbeitern Vitus am Steuer und Martina mit nimmermüdem Einsatz beim Service. Als Domizil wurde das Hotel Parc Bellevue in Luxemburg gewählt, gelegen in der Nähe des Zentrums mit einem sehr schönen Blick auf die Altstadt.

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Das Grossherzogtum ist mit einer Fläche von 2500 km2 und 365.000 Einwohnern eines der kleinsten Länder Europas, aber auch eines der vielfältigsten. Angefangen bei den landschaftlichen Schönheiten, die Luxemburg zu Recht den Namen „grünes Herz Europas“ eingebracht haben. Sanfte Hügelketten und tief eingekerbte Flusstäler, grüne Wiesen, geheimnisvolle Felsschluchten und sonnenüberströmte Weinberge, dazu geschichtsträchtige Bauwerke aus verschiedenen Epochen.

Sehr viel davon lernten wir in den vier Tagen unseres Aufenthaltes kennen und zeigten an den verschiedensten Orten unter dem Dirigat unseres Vizechorleiters August Rummel vor immer zahlreichen Zuhörern, dass ein Gesangsverein auf Reisen war. Sei es nun mit der sakralen Chormusik in der Kathedrale Notre Dame in Luxemburg-Stadt oder in der Willibrord Basilika in Echternach, eine der bedeutendsten Kirchen des Landes, in deren Krypta die Gebeine des Nationalheiligen Willibrord ruhen. Auch in der Kathedrale zu Metz, diesem monumentalen, gotischen Sandsteingebäude erbaut im 13.-16. Jahrhundert mit u.a. von Marc Chagall gestalteten leuchtend bunten Glasfenstern, war es für den DMGV ein Muss, die Stimmen erklingen zu lassen.

Ein schönes Erlebnis für die Sängerschar auf der Rückreise war auch die musikalisch Gestaltung der hl. Messe im Dom zu Trier vor hunderten von Gläubigen. Die Resonanz war hervorragend! Der Chor sang hier unter der Leitung von Übergangsdirigenten Winfried Meyer, der für diese Aufgabe extra den weiten Weg in die Domstadt genommen hatte. Ihm gilt unser besonderer Dank!

Aber nicht nur sakrale Chorwerke, sondern auch profane Gesänge hatten wir im „Gepäck“ und boten sie u. a. auf dem Marktplatz in Echternach, auf Plätzen in Luxemburg-Stadt, an der Saarschleife, in Orscholz/Mettlach und im tiefen Keller anlässlich der Besichtigung einer Sekt- und Weinkellerei in Remich, dem bedeutendsten Weinort an der Luxemburgischen Mosel, dar. Hier erklang u.a., wohl kaum passender, der Lissmann-Chor „Aus der Traube in die Tonne“.

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Ein vorgesehener „Open Air“-Auftritt in der hoch über Vianden gelegenen Burg fiel leider dem Regen zum Opfer.
Eine hervorragend geplante und durchgeführte Sängerreise fand ihren Abschluss auf dem Weingut v. Nell in Trier, wo wir bestens bewirtet wurden und uns dafür mit viel Gesang bedankten.

- Resümee: Alle Reiseteilnehmer waren voll des Lobes und dankbar für diese Tour. Neben der musikalischen Seite gab es viel zu sehen, wie die bereits erwähnten Kirchen, den Grossherzoglichen Palast, das europäische Viertel, das Müllerthal und last but not least in Nancy einen der festlichsten Stadtplätze Europas, den Place Stanilas, gesäumt von vergoldeten Gittern und Toren. Dieses Ensemble beleuchtet, einfach fantastisch und märchenhaft.

D. V.